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So können Sie helfen

Nachsorge –  
bessere Betreuung und höhere Lebensqualität

Vier von fünf Kindern und Jugendlichen überleben heutzutage ihre Krebserkrankung. Aber mit der Heilung ist nicht alles überstanden. Circa 80 Prozent aller Langzeitüberlebenden, Survivors genannt, leiden an den Folgen der Krankheit und der Therapie. Um die Situation der Betroffenen zu verbessern, setzt sich Kinderkrebs Schweiz für deren Interessen ein und hat eine nationale Anlaufstelle geschaffen, die Survivors und ihre Familien berät und unterstützt. 

Die Zahl der Kinderkrebsüberlebenden steigt. Standen früher die Heilung und das Überleben im Vordergrund, so geht es heute vermehrt um Fragen der Lebensqualität nach einer Intensivtherapie. Um sicherzustellen, dass Spätfolgen möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden, ist eine personalisierte Langzeitnachsorge unerlässlich. 

Oft sind Survivors aber nicht ausreichend über die Risiken, die auch erst Jahrzehnte nach ihrer Erkrankung auftreten können, informiert. Vor allem beim Übertritt von der Kinder- in die Erwachsenenmedizin gibt es noch Lücken. Eine optimale Nachsorge berücksichtigt auch psychosoziale Aspekte, da Survivors in ihrem Alltag mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert sind. Diese können die schulische, berufliche sowie persönliche Weiterentwicklung betreffen, so dass die Betroffenen ein grosses Bedürfnis nach zuverlässigen Informationen, fachlicher Beratung und nach Vernetzungsangeboten haben. 

Was wir im Bereich der Nachsorge tun? 

Fachstelle Survivors

Wir informieren, beraten und unterstützen Survivors und ihre Familien.

Interessenvertretung

Wir setzen uns für die Anliegen und Bedürfnisse von Survivors ein.

Events

Wir organisieren Events, damit sich Survivors untereinander austauschen und vernetzen können.

Sensibilisierung

Wir schaffen ein Bewusstsein in der Öffentlichkeit für das Thema Kinderkrebs und Spätfolgen.

Konferenzen

Wir organisieren Konferenzen zum Thema Spätfolgen und Nachsorge.

Andrea Glaettli

«Kinderkrebs Schweiz hat mir geholfen, als ich nicht wusste, wohin ich mich für konkrete Nachsorgeempfehlungen wenden soll»

Andrea Glättli, Survivorin 

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