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So können Sie helfen

Sich treffen, um zu reden, zuzuhören und sich auszutauschen...

Seit mehreren Jahren organisiert unsere Mitgliedsorganisation ARFEC in den Westschweizer Kantonen monatliche Treffen. Bei einem gemütlichen Essen in einem Restaurant können sich betroffene Eltern untereinander austauschen, entspannt die gemeinsame Zeit geniessen und sich eine kurze Auszeit gönnen.

Nach einer Zwangspause aufgrund der Pandemie freut sich die ARFEC sehr, den Eltern diese wohlverdienten Pausen wieder anbieten zu können. Vor Ort sind die Freiwilligen der kantonalen Elterngruppen und ARFEC-Betreuerinnen. Wie bei jedem Treffen gibt es altbekannte Gesichter, Eltern, die sich gerade mitten in der Krise befinden sowie Neuankömmlinge. Das Besondere an diesen Treffen: an jedem dieser Tische sitzen Eltern, die das Schicksal teilen, ein krebskrankes Kind zu haben.

Dennoch ist die Stimmung nicht betrübt. Im Gegenteil, es hat Raum für alle Arten von Emotionen: Traurigkeit und Wut, aber auch Lachen, Solidarität und die Sicherheit, loslassen zu können. Diese gemeinsamen Momente, in denen sich niemand rechtfertigen oder erklären muss, sind eine Wohltat für alle Beteiligten.

Das Gefühl, mit seinen Problemen allein zu bleiben, führt oft zu Stress und Angstzuständen. Die Möglichkeit, sich mit anderen betroffenen Eltern austauschen zu können, erlaubt es, den Schmerz zu teilen, menschliche Wärme aufzutanken und sich etwas weniger alleine zu fühlen. Für Eltern, die Mitglied bei der ARFEC sind, bedeutet das, Teil dieser besonderen Treffen zu sein, gleichzeitig zu geben und zu empfangen. Auf diese Weise wird jeder und jede zum Verbindungsglied im Bemühen, sich gegenseitig zu stützen und zu tragen.