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Empowerment durch Information und Vernetzung

Anlässlich des internationalen Kinderkrebstages fand am 15. Februar 2020 die zweite nationale Kinderkrebskonferenz in Bern statt. Die von Kinderkrebs Schweiz organisierte Fachtagung richtete sich an betroffene Familien und Survivors. Im Fokus standen die Themen Nachsorge, körperliche und psychosomatische Spätfolgen sowie sozialrechtliche Aspekte. Das kompakte Programm, das viel Raum für Erfahrungsaustausch und Vernetzung bot, begeisterte die rund 200 Teilnehmer, die aus der ganzen Schweiz angereist waren.

Um ein Forum zu schaffen, wo sich Betroffene mit Fachpersonen über die aktuelle Situation in der Schweiz informieren und austauschen können, fokussierte die diesjährige Kinderkrebskonferenz auf das Thema Spätfolgen und Nachsorge. Ziel war es, betroffene Eltern und Survivors gleichermassen zu sensibilisieren und dabei verschiedene Wege und Handlungsmöglichkeiten für eine verbesserte Lebensqualität aufzuzeigen. 

Auf grosse Resonanz stiessen die Referate und Workshops, die sich mit der rechtlichen Situation von ehemaligen Kinderkrebspatienten und dem Thema der Fertilität und Familienplanung auseinandersetzen. Es wurde nochmals deutlich, wie dringend notwendig eine vollständige Dokumentation von Krankheit und Therapie ist, um Survivors beim Übertritt von der Kinder- und Erwachsenenmedizin, zuverlässig zu betreuen. Eine Versorgungslücke, die unbedingt geschlossen werden muss. Neben dem Wissenstransfer und Austausch mit Fachleuten wurden von den Teilnehmenden besonders die Vernetzungsmöglichkeiten untereinander geschätzt: «Der Austausch mit Leuten, die Ähnliches erlebt haben wie ich, ist Gold wert», so das Fazit eines Survivors. Mehr Infos dazu hier.