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Workshops mit Kinderonkologen

Fast alle krebskranken Kinder in der Schweiz werden heute im Rahmen einer klinischen Studie behandelt, entweder in einer laufenden offenen Studie oder nach den medizinischen Erkenntnissen aus einer bereits abgeschlossenen Studie. Dabei werden sowohl Medikamente eingesetzt, die älter sind und sich schon lange bewährt haben, als auch neuere Substanzen, von denen sich Ärzte im Hinblick auf die Heilungschancen oder geringere Toxizität einen zusätzlichen Nutzen erhoffen. Bei jedem Studienprotokoll sind sowohl die Behandlungen als auch alle dafür notwendigen Medikamente genauestens festgelegt, und diese Vorgaben müssen strikt eingehalten werden.

Immer wieder machen Kinderonkologen und Eltern aber die Erfahrung, dass die Kostenübernahme durch die Krankenkassen bei einzelnen Medikamenten mühsam verläuft oder manchmal ganz verweigert wird. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat Kinderkrebs 2020 in einem ersten Schritt verschiedene Workshops mit Kinderonkologen in der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin organisiert, um die grössten Herausforderungen in diesem Bereich zu identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten.