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COVID-19-Risikogruppe?

Aktuell sind viele Eltern von Kindern mit einer Krebserkrankung verunsichert und fragen sich, ob ihr Kind in der jetzigen Corona-Pandemie zur Risikogruppe für einen schweren Erkrankungsverlauf gehört. Das Immunsystem vieler Kinder ist durch die Krebsbehandlung geschwächt. Das gilt zum Beispiel für Kinder, die gerade eine intensive Krebstherapie erhalten oder während wie auch nach einer Stammzelltransplantation.

Das kann dazu führen, dass sie unter Umständen eine Infektion weniger gut bekämpfen können als gesunde Kinder. Bisher ist noch unklar, wie schwer die COVID-19-Erkrankung bei diesen Kindern verläuft. Erfahrungen aus anderen Ländern wie insbesondere Italien in über 700 krebskranken Kindern und Jugendlichen deuten eher darauf hin, dass diese Kinder keine schwerwiegenden Komplikationen entwickeln.

Informationen zum neuen Coronavirus für Eltern und Angehörige von hospitalisierten Kindern finden Sie auf den Webseiten der jeweiligen Behandlungszentren, wie zum Beispiel das Universitätskinderspital beider Basel. Für Kinder und Jugendliche mit sogenannten «Risikofaktoren» könnte das neuartige Coronavirus möglicherweise ein höheres Risiko darstellen. Sie können sich und Ihr Kind schützen, indem Sie die vom Bundesamt für Gesundheit empfohlenen Verhaltensregeln einhalten.

Wichtiger Hinweis: Bei Unsicherheiten oder weiteren Fragen zu Vorsichtsmassnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 (z.B. bei Patientinnen oder Patienten unter Immunsuppression) wenden Sie sich an die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt Ihres Kindes.

 

Zurzeit gibt es noch kaum Informationen speziell zum Coronavirus bei Kinderkrebs. Sie finden hier aber hilfreiche Links für Krebspatienten und ihre Angehörigen:

https://www.krebsinformationsdienst.de/leben/alltag/coronavirus-krebs-haeufige-fragen.php

https://www.krebshilfe.de/blog/was-krebspatienten-zum-coronavirus-wissen-muessen/

https://www.dgho.de/publikationen/stellungnahmen/gute-aerztliche-praxis/coronavirus/covid-19-krebspatienten-20200318.pdf