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JA zur Initiative «Kinder ohne Tabak»

Am 13. Februar 2022 kommt die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» zur Abstimmung. Die von Gesundheitsorganisationen, Präventionsmedizinern und Jugendverbänden lancierte Initiative zielt darauf ab, Minderjährige in Zukunft vor Tabakwerbung zu schützen. Rauchen gefährdet die Gesundheit, ist Auslöser von schweren Krankheiten und hat auch wirtschaftliche Folgen für die Gesellschaft. Die meisten Rauchenden beginnen bereits im Jugendalter mit dem Konsum von Tabak. Dabei spielt die Werbung eine zentrale Rolle.

Der Konsum von Tabak ist für Kinder und Jugendliche besonders schädlich, da sich ihr Körper noch in der Entwicklungsphase befindet. Dass die Tabakwerbung wirkt, zeigt die Forschung. So beginnen Kinder und Jugendliche häufiger mit dem Rauchen, je mehr sie mit der Werbung für diese Produkte in Kontakt kommen. Einschränkungen bei der Tabakwerbung schützt sie deshalb wirksam vor dem Einstieg in den schädlichen Tabakkonsum.

 «Rauchen verursacht allein ein Drittel aller Krebserkrankungen bei Erwachsenen. Die Mehrheit der Rauchenden hat mit dem Tabakkonsum in der Kindheit oder Jugend begonnen. Es ist allgemein bekannt, dass junge Menschen besonders empfänglich für Werbung sind, vor allem in den sozialen Netzwerken. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, Tabakwerbung, die sich an Kinder und junge Erwachsene richtet, zu verbieten», so Prof. Dr. med. Nicolas von der Weid, Abteilungsleiter Hämatologie-Onkologie am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) und Präsident von Kinderkrebs Schweiz.

Erfahrungen aus europäischen Ländern zeigen, dass Werbeeinschränkungen insbesondere bei Jugendlichen zu weniger Tabakkonsum führen. Damit auch Kinder und Jugendliche in der Schweiz vor Tabakwerbung geschützt werden, unterstützt Kinderkrebs Schweiz die Initiative. Helfen auch Sie mit und stimmen Sie JA am 13. Februar 2022.

Mehr Informationen zur Initiative «Kinder ohne Tabak» finden Sie hier.