Survivor Day der Deutschen Kinderkrebsstiftung

26. November 2018

29. September 2018 in Köln: fast 200 Survivors aus Deutschland, aber auch internationale Besucher aus der Schweiz, Luxemburg und Österreich treffen sich zum 1. Survivor Day. Das Programm klingt vielversprechend: Von den neusten Entwicklungen in der Forschung bis hin zu Erfahrungsberichten einiger Survivors ist alles dabei.

Das internationale Survivors Netzwerk von Childhood Cancer International- Europe (CCI-ESN) ist vertreten durch österreichische Kolleginnen sowie der Leiterin der Fachstelle für Survivors bei Kinderkrebs Schweiz, Zuzana Tomasikova.

Im Podium wird die Thematik der Spätfolgen - aber auch der Begriff «Survivors» - heiss diskutiert. Nicht alle Betroffenen können sich mit einem englischen Begriff identifizieren. Einer der grössten Hürden ist aber die tatsächliche deutsche Bezeichnung «Kinderkrebsüberlebende», die nicht nur in den übrigen deutschsprachigen Ländern, sondern auch in weiteren Sprachen (FR, slawisch etc.) nicht so «sexy» klingt.

Bevor der offizielle Informationsmarkt mit Infoständen zu verschiedensten Themen eröffnet wird, dürfen ein paar auserwählte Infostände ihre Projekte im Podium kurz vorstellen, um so auf sich aufmerksam zu machen. Danach haben die Besucher fast zwei Stunden Zeit, um sich ganz ungezwungen an einzelnen Ständen zu informieren. Und vielleicht auch, um die eine oder andere Frage zu stellen, die man nicht vor dem Publikum Preis geben wollte.

Die Infostände präsentieren Angebote von lokalen Selbsthilfegruppen, Sportvereinen für ehemalige Betroffene, Nachsorge-Netzwerken, Projekten wie „Segelrebellen“ und „Regenbogenfahrer“ sowie Angebote zur Rehabilitation. Abgeschlossen wird der Anlass ganz traditionell mit einem Kölschen Abend in einem Brauhaus.

Der erste Survivors Day war für die Deutsche Kinderkrebsstiftung ein voller Erfolg und bot vielseitige Einblicke. Ein Teilnehmer aus der Schweiz äusserte sich beeindruckt: «Das Projekt der Regenbogenfahrer hat mir besonders gut gefallen. Eine Gruppe von Survivors besuchen betroffene Kinder und ihre Eltern im Spital, um ihnen Mut zu machen und zu zeigen, dass man auch nach einer Erkrankung in der Lage ist, ganz viel zu machen.»

Fotoimpressionen der Tagung

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