Herzerkrankungen nach Krebstherapie

13. Februar 2018

Bei ehemaligen Kinderkrebspatienten ist es wichtig, Herzschädigungen infolge ihrer Krebstherapie früh zu erkennen. So können sie rechtzeitig behandelt werden, im besten Fall bevor Beschwerden auftreten. Damit kann eine weitere Verschlimmerung der Herzerkrankung verhindert werden.

Diese Studie von Dr. med. Christina Schindera vom Schweizer Kinderkrebsregister in Zusammenarbeit mit den Herz- und Krebsspezialisten der Kinderklinik Bern untersucht, wie häufig eine Herzschädigung bei ehemaligen Kinderkrebspatienten vorkommt. Dabei werden sowohl Erkrankungen identifiziert, die bereits zu Beschwerden geführt haben, als auch frühe Stadien, die noch keine Beschwerden hervorrufen und erst mit modernen Untersuchungsmethoden erkennbar sind. Mit der Studie soll herausgefunden werden, wie gut diese Herzschädigungen durch verschiedene Screening-Methoden entdeckt werden können. Ausserdem hilft sie vorauszusagen, welche Patienten ein Risiko für Herzschädigungen haben und welche Untersuchungsmethoden sich am besten eignen, um solche Herzschädigungen zu entdecken. Mit den Ergebnissen werden Richtlinien für Nachkontrollen des Herzens nach Krebstherapie bei jungen Menschen erstellt.

All dies trägt dazu bei, die ehemaligen Kinderkrebspatienten in der Schweiz künftig besser zu betreuen und ihnen eine gute Lebensqualität und eine gesunde Zukunft zu ermöglichen.

 

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