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Hirntumoren

Tumoren des Zentralnervensystems (ZNS-Tumoren) sind solide Tumoren, die ihren Ursprung im Gehirn oder Rückenmark haben. Es gibt viele Arten von ZNS-Tumoren, die unterschiedlich aggressiv bzw. maligne sind. Zu den niedrigmalignen Tumoren gehören Kraniopharyngeome und Gliome (Astrozytome, Gangliogliome und Oligodendrogliome) und zu den hochmalignen Tumoren aggressive Formen von Gliomen (anaplastisches Astrozytom und Glioblastom), Medulloblastome und Ependymome. Nach den Leukämien sind ZNS-Tumoren mit ca. 25% aller Tumoren die zweithäufigste Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter. Im Folgenden wird das Medulloblastom als häufigster maligner ZNS-Tumor näher beschrieben.

Das Medulloblastom geht vom Kleinhirn aus, durch eine Streuung der Tumorzellen über die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit‎ (Liquor) kann es zu Metastasen innerhalb des ZNS kommen. Die Ursache für die Entstehung dieser ZNS-Tumoren ist weitgehend ungeklärt. Die Therapie beinhaltet die Operation, Bestrahlung von Gehirn und Rückenmark und eine Chemotherapie. Die Heilungschancen bei nicht-metastasierten Medulloblastomen sind gut mit 80-90%, bei Metastasen bei 50%. Bei Rückfällen sind die Heilungschancen schlecht.

Quelle: www.kinderkrebsinfo.de/

Nachsorge

In den ersten 10 Jahren nach Diagnosestellung sollen die im Studienprotokoll festgelegten Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt werden.

Später empfehlen sich folgende Kontrollen:
 

Nachsorge nach Hirntumoren

Nachsorge Medulloblastom PDF, 338,3 KB
© Fotolia/Sergey Nivens
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