Mentoring

Ziele des Mentoring

  • Die betroffenen, neu erkrankten Krebspatienten erhalten Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Das Selbstbewusstsein der Betroffenen wird gestärkt. Sie erhalten Hilfe, um eine Alltagsnormalität zu erfahren und das Erlebte zu verarbeiten. Wesentlich ist dabei die Verbalisierung des Erlebten im Kontakt mit Personen, die eine Krebserkrankung im Kindes- oder Jugendalter überstanden haben;
  • Die Survivors unterstützen die Betroffenen während der Therapie emotional. Die Betroffenen erfahren Anteilnahme (persönlich, via E-Mail oder Social Media). In der Begegnung mit Menschen, die eine ähnliche Erkrankung überstanden haben, wird auch deren Zuversicht gestärkt;
  • Die Betroffenen und die Survivors unterstützen sich gegenseitig. Die Survivors informieren über das bestehende Survivors-Netzwerk und zu weiteren Hilfsangeboten durch Fachkräfte (Ärzte, Pflegefachpersonen, Psychologen) und Stellen, die Hilfe zur Selbsthilfe anbieten (Kinderkrebshilfe Schweiz).

Angebot

Eine Krebserkrankung schneidet tief ins eigene Leben ein. Was dies bedeutet, haben «Survivors» – inzwischen erwachsene Krebsüberlebende – am eigenen Leib und an der Seele erfahren. Und sie wissen: Bestimmt gibt es junge Krebspatientinnen und -patienten, die momentan eine ähnliche Geschichte durchmachen.

Die Mentoren und Mentorinnen sind bereit, ihre Erfahrungen mit neu erkrankten Kindern und Jugendlichen  zu teilen. Sie besuchen Patienten auf der Station, zuhause oder ausserhalb, hören zu, tauschen sich aus oder verbringen einfach etwas Zeit – wonach dem Patienten eben grad der Sinn steht.

Ab Frühjahr 2015 gibt es ein Mentoring-Angebot in folgenden Kinderspitälern

  • Aarau
  • Basel
  • Bern
  • Luzern
  • St. Gallen
  • Zürich

Alle Mentoren werden auf ihre Aufgabe im Rahmen von zwei Trainings-Wochenenden durch Fachpersonen vorbereitet und in ihrer Tätigkeit begleitet und erhalten Fortbildung.