Eine Melodie für krebskranke Kinder und ihre Familien

15. September 2017

Eine Melodie kann mehr als 1000 Worte ausdrücken. Der Basler Musiker Costantino Barba verarbeitet mit seinem ersten Musikvideo "Lines Across My Face" seine Leukämie-erkrankung als knapp 9-jähriger Junge. Während dieser schweren Krankheit war die Musik für ihn ein wichtiger Bestandteil, die ihm Kraft gab. 20 Prozent des Erlöses aus seinem Song spendet er an Kinderkrebs Schweiz.

Costantino Barba, 1976 in Basel geboren und aufgewachsen, liebt die Musik, seit er ein kleiner Junge ist. Als er 9 Jahre alt ist, erkrankt er an Leukämie. Damals für viele Kinder ein Todesurteil. In dieser schweren Zeit hilft ihm die Musik, die Hoffnung nicht zu verlieren. Barba hat Glück, er überlebt. Anfang zwanzig tanzt er auf grossen Konzerten und kann mit heutigen Weltstars, wie z.B. Nubya auf der Bühne stehen. So an der Radio Regenbogen Party im 1998, an der auch Justin Timberlake war.

Aber erst mit 30 Jahren entscheidet sich Costantino, seinem Traum vom Singen und Komponieren endlich einen Schritt näher zu kommen und kauft sich seine erste Gitarre. Mit Ehrgeiz und Eifer bringt er sich das Gitarre spielen alleine bei und beginnt, seine ersten eigenen Lieder zu schreiben. Im Jahre 2017 lernt der Künstler mit italienischen Wurzeln den Produzenten Özgür Sakar von Ozworx kennen und produziert mit ihm "Lines Across My Face". "Lines Across My Face" sind die Spuren, die das Leben in meinem Gesicht zurückgelassen hat. Bei genauem hinschauen kann ich die Geschichte eines Menschen auf seinem Gesicht ablesen“, davon ist Costantino überzeugt. „Ich möchte mit meiner persönlichen Geschichte betroffene Kinder und Familien darin unterstützen, den Glauben nicht zu verlieren und stark zu sein."

Eine Melodie kann mehr als tausend Worte ausdrücken und genau das möchte Costantino mit seinem Song vermitteln, der kürzlich von Radio Basilisk in die Playlist aufgenommen wurde.

Über die Kampagne 4 von 5

Dank medizinischen Fortschritten können in der Schweiz heute 4 von 5 Kindern mit einer Krebserkrankung geheilt werden. Trotzdem bleibt Krebs bei Kindern und Jugendlichen die zweithäufigste Todesursache. Kinderkrebs Schweiz als Dachverband setzt sich für die Selbsthilfe, Nachsorge und Forschung ein.

Unterstützen Sie die nationale Solidaritätskampagne „4 von 5“ von Kinderkrebs Schweiz: 4von5.ch

 

Die Links zum Video „Lines Across My Face“ finden Sie hier:

www.youtube.com/watch?v=ATqmZD8ivzg

www.facebook.com/452291578467175/videos/452300538466279/

www.facebook.com/costantino.barba/posts/1139382429528976

 

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Im Bereich Nachsorge und bei der Nachkontrolle sowie bei der Überführung von Kinderkrebspatienten in die Erwachsenenmedizin («Transition») besteht in der Schweiz Nachholbedarf. Eine Arbeitsgruppe Nachsorge nimmt sich dieser Themen an.

Forschung

Kinderkrebs Schweiz arbeitet mit Schweizer Forschungsstiftungen zusammen und sucht gemeinsam mit diesen nach Möglichkeiten, die Forschungstätigkeit im Kinderkrebs-Bereich zu intensivieren.