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Wilms-Tumor

Der Wilms-Tumor, auch Nephroblastom genannt, ist ein sehr bösartiger Tumor der Niere. Er ent­steht durch ei­ne Ent­ar­tung von primitivem Ge­we­be, das aus der Em­bryo­nal­zeit stammt. Wilms-Tumoren wachsen i.d.R. sehr rasch und können bei einem kleinen Teil der Patienten Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden in Lymphknoten um die Niere, der Leber und Lunge. Selten, v.a. bei Kindern mit anderen Fehlbildungen oder Syndromen können beide Nieren betroffen sein. Anders als bei diesen Kindern (mit bestimmten Syndromen), ist die Ursache für die Entstehung eines Wilms-Tumors bisher nicht geklärt. Die Therapie besteht aus einer Kombination von Chemotherapie und Operation, bei manchen Kindern ist zusätzlich eine Strahlentherapie notwendig. Die Länge der Therapie richtet sich nach Subtypen des Wilms-Tumors und der Ausdehnung. Generell ist die Heilungschance des Wilms-Tumors mit bis zu 90% sehr gut.

Quelle: www.kinderkrebsinfo.de/

Nachsorge

In den ersten 10 Jahren nach Diagnosestellung sollen die im Studienprotokoll festgelegten Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt werden.

Später empfehlen sich folgende Kontrollen:
 

Nachsorge nach einem Wilms-Tumor

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© Fotolia/BVDC
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