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"4von5" - eine Kampagne von Kinderkrebs Schweiz

Kinder mit Krebs können geheilt werden!

Von 5 krebskranken Kindern und Jugendlichen in der Schweiz können 4 geheilt werden. Trotzdem bleibt Krebs – nach Unfällen – die zweithäufigste Todesursache bei Kindern. Dazu kommt, dass mehr als zwei Drittel der geheilten Kinder und Jugendlichen (sogenannte «Childhood Cancer Survivors» kurz Survivors) an Spätfolgen leiden.

Kinderkrebs Schweiz ruft zur Solidarität auf

Um eine breitere Öffentlichkeit für das Thema und dessen Besonderheiten in der Gesetzgebung und der Gesundheits-, Sozial- und Forschungspolitik zu sensibilisieren, lanciert Kinderkrebs Schweiz am 1. September 2017 eine Solidaritätskampagne mit einem Videospot.

Die Schweizer Bevölkerung soll informiert werden über die Situation von krebskranken Kindern, von Survivors und von Angehörigen:

  • Krebskranke Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien sind während der Behandlung gemeinsam gefordert. Die gesundheitlichen und  finanziellen Belastungen sind hoch. Oft muss ein Elternteil die Berufstätigkeit aufgeben und es gibt dafür keine Erwerbsausfallversicherungen. Für die Familie entstehen zudem hohe Zusatzkosten für Spitalbesuche, psychosoziale Unterstützung und auswärtige Verpflegung, die nicht gedeckt sind.
  • Medizinisch besteht die Herausforderung einer Behandlung darin, nicht nur den Krebs zu heilen, sondern die körperlichen und psychischen Langzeitnebenwirkungen möglichst gering zu halten.
  • Ebenfalls braucht es spezifische Forschung und klinische Studien, um neue Therapien und Medikamente speziell für krebskranke Kinder zu entwickeln.
  • Es gibt nicht genügend spezifische medizinische und psychosoziale Angebote für Survivors, damit sie trotz ihrer Erkrankung in persönlicher, beruflicher und wirtschaftlicher Hinsicht möglichst gleiche Chancen haben.

Unterstützen Sie die Kampagne, indem Sie den Videospot in den sozialen Medien teilen, auf Ihrer Webseite verlinken, in Ihre Kommunikation einbinden oder ein Inserat in Ihre Publikationen aufnehmen. (detaillierte Infos siehe unten)

Werden Sie Teil der Kampagne

Damit die Kampagne möglichst viele Menschen erreicht, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen!

  • Teilen Sie den Videoclip in sozialen Medien (Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Linkedin, Xing etc.)
  • Verwenden Sie folgende Hashtags: #4von5   #ShareDonate   #KinderkrebsSchweiz   #gogold
  • Verlinken Sie Ihre Webseite mit unserer Kampagnenseite indem Sie unsere online Banner nutzen.
  • Schalten Sie ein Inserat in Ihrer Zeitschrift, Firmenpublikation, Vereinsblatt etc

Hier finden Sie die Materialen zur Kampagne von Kinderkrebs Schweiz:

Link zum Videospot: youtu.be/34RkxwYylNA

Information zur Kampagne
Download Online-Banner (Format 300x250px)
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Download Inserat
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Träger der Kampagne

Träger der Kampagne ist der Dachverband Kinderkrebs Schweiz mit seinen Mitgliedsorganisationen:

  • ARFEC Association romande des familles d’enfants atteints d’un cancer
  • Stiftung Kinderkrebsforschung Schweiz
  • Kinderkrebshilfe Schweiz
  • Schweizer Kinderkrebsregister SKKR
  • SPOG Schweizerische Pädiatrische Onkologie Gruppe
  • Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basiliensis

Forschung ist für krebskranke Kinder zentral

Krebskranke Kinder und Jugendliche werden in der Schweiz in neun spezialisierten Zentren behandelt. Die Herausforderung besteht darin, die Langzeitnebenwirkungen möglichst gering zu halten. Da die eingesetzten Medikamente nicht für Kinder entwickelt wurden, braucht es klinische Studien um diese Medikamente in wissenschaftlich kontrollierter Weise einzusetzen.

Auch spezifische Forschungsbemühungen für die Einführung neuer Therapien und Medikamente für Krebserkrankungen mit bisher schlechten Heilungschancen oder schweren Nebenwirkungen sind notwendig. Deshalb ist Kinderkrebs Schweiz in europäischen Forschungsprojekten vertreten und macht sich stark für die Verbesserung der medizinischen Behandlung von krebskranken Kindern und Jugendlichen.

Selbsthilfe - viele Probleme werden aufgefangen

Die Diagnose und die Behandlung einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter sind eine belastende Erfahrung für alle Betroffenen. Monatelang bewegen sich die betroffenen Kinder und Jugendlichen zwischen Zuhause und Spital. Kinder und Eltern sind während der Behandlung stark gefordert. Finanziell, gesundheitlich und psychisch.

Elternorganisationen und Stiftungen setzen sich für die Unterstützung von Familien ein, z.B. durch die Übernahme von Fahrkosten zwischen Wohnort und Kinderspital oder mit der Organisation von Treffen für Austausch- und Erholungsmöglichkeiten.

Kinderkrebs Schweiz nimmt sich zudem politischen Themen an, beispielsweise dem Kündigungsschutz von betroffenen Eltern und Kostenübernahmen durch die Versicherungen.

Nachsorge für Lebensqualität nach dem Krebs

Viele Betroffene leiden auch noch als Erwachsene an körperlichen und psychischen Folgen der Erkrankung und der Therapie. Damit von Krebs geheilte Kinder und Jugendliche längerfristig eine gute Lebensqualität haben, ist die Reduktion der Spätfolgen ein wichtiger Aspekt in der Optimierung der onkologischen Behandlungen.

Spätfolgen der Krebsbehandlung sind vielfältig: Amputationen, Wachstumsstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Störungen im Hormonhaushalt, Unfruchtbarkeit, kognitive Einschränkungen oder ein erhöhtes Risiko für eine zweite Krebserkrankung. Um diese früh zu erkennen, brauchen Survivors eine individuelle und gezielte Nachsorge.

Mit der Lancierung der Internetplattform „Suivinet“ und der Einführung des „Europäischen Survivorship Passports“ setzt Kinderkrebs Schweiz Massstäbe für die verbesserte Information, Betreuung und Vernetzung von Survivors sowie für den Aufbau einer systematischen Nachsorge.

Über Kinderkrebs Schweiz

Um mit vereinten Kräften und in den verschiedenen Bereichen die Situation der Betroffenen und ihren Familien zu verbessern, haben sich 2015 namhafte Kinderkrebsorganisationen im Dachverband «Kinderkrebs Schweiz» zusammengeschlossen.

Kinderkrebs Schweiz ist das Sprachrohr und vertritt die Interessen von Eltern, Survivors und Ärzten bei Behörden und anderen Organisationen, unter anderem im Rahmen der Gesetzgebung oder der Gesundheits- und Forschungspolitik.

Weitere Informationen zu unserer Organisation finden Sie hier:
kinderkrebs-schweiz.ch/portrait/organisation/verein.html